Eickedorf

Gründungsjahr: 1752
32 Mooranbaustellen

Bereits in der Steinzeit (ab 11.000 v. Chr.) haben in dieser Region Menschen ihre Spuren hinterlassen. Dies bezeugen mehrere urzeitliche Funde, die beim Torfstechen zutage kamen. Um das Jahr 1620 sind schon erste kleine Siedlungen in Höhe des Eickeberges erwähnt.

Als 1720 Hannover seinen Einzug hielt, stellte es fest, dass die Verwaltung des Amtes Ottersberg sehr nachlässig geführt worden war. Somit waren auch die Siedler am Eickeberg in Vergessenheit geraten.

Die erstmals amtliche Besiedlung Eickedorfs erfolgte im Jahr 1752. Bis 1758, als der Siebenjährige Krieg endete, waren in Eickedorf die Hofstellen Nr. 1 bis 6 bereits bebaut. Die Ausweisung weiterer Anbauerstellen wurde noch bewusst zurückgestellt. 1778 bis 1784 nahmen weitere Siedlungswillige nach und nach die Stellen von Nr. 7 bis 32 ein.

In den Jahren von 1888 bis 1893 erhielt die Dorfstraße von Hausnummer 7 bis 33 eine Fahrbahn aus Kopfsteinpflaster. Der „Biweg“ (Beiweg) rechts daneben wurde wegen der monotonen Nebengeräusche der Straße gegebenenfalls vorzugsweise benutzt.

Die Windmühle auf dem Eickeberg wurde im Jahr 1818 in Betrieb genommen. Zu beiden Seiten des Hafenbeckens verlief ein Nebengleis der Kleinbahn Jan Reiners. Die Eickeberger Mühle und die Molkerei Eickedorf bestehen heute noch.

Einwohner:

1948: 594,
davon 388 Einheimische, 194 Flüchtlinge, 12 Evakuierte
2016: 447