Gegründet wurde der Ort 1828 vom Landesökonomierat Johann-Nicolaus Witte, einem Nachfolger von Jürgen Christian Findorff.
Haupterwerbsquelle war bis etwa 1925 die Produktion von Brenntorf. Die Verfrachtung erfolgte mittels Torfschiff (Bullen) über den Augustendorfer Schiffgraben (gebaut 1852) und den Oste-Hamme-Kanal nach Bremen und Bremervörde. Um ca. 1930 verdrängte Braun- und Steinkohle den schwarzen Torf als Heizmaterial, der danach nur noch für Eigenbedarf gestochen wurde. Durch die Entwässerung des Hochmoorbodens und den Einsatz von Mineraldünger konnte sich allmählich eine einträgliche Landwirtschaft entwickeln.
Von den ehemals 40 Mooranbauerstellen sind aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft nur noch 5 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe übrig geblieben. Seinen Charme hat sich das Dorf durch die noch weitgehend erhalten gebliebene Siedlungsstruktur und „dat Plattdütsche“ stets bewahrt.


